Kaum jemand hatte erfahren, dass mein Jahresausklang 2025 nicht ganz so erfreulich war: Während meiner Spaziergänge suche und grabe ich leidenschaftlich gern nach Mäusen, sehr oft mit Erfolg. Zum Ärger meiner Menschen verspeise ich meine Beute meist problemlos "sur place". Was mir in den letzten Dezembertagen 2025 widerfuhr, ist mir vorher noch nie geschehen: Ein aufgestöberter, ungemein frecher Nager biss mich in die Nase, bevor ich ihn verschlingen konnte ... Zwar tat dies nicht sonderlich weh, aber die darauf folgende Infektion musste behandelt werden ;-(
Noch am 24.12. wurde ich meinem Arzt vorgeführt, welcher eine dreiwöchige Desinfektionskur verordnete. Die Tinktur, welche mir meine Frau morgens und abends um die Nase streichen musste, war ekelhaft und liess sich auch nicht wirklich ablecken. Gewirkt hat die Behandlung tatsächlich und ich musste kein Antibiotikum schlucken. Anlässlich meines Impftermins am 19. Januar stellte mein Dökti mit Genugtuung fest, dass von der Bissattacke nichts mehr zu sehen ist und quittierte seine Aussage mit einem Strang "Parfait". Das liebe ich!
Pünktlich zum Geburtstag meiner Frau öffnete ihre Lieblingsorchidee die Blüten und staunte nicht schlecht, als sie sich in der Gesellschaft einer neuen "bunten" Kollegin (natürlich ein Geschenk meines Vizechefs) sah. Meine Frau liebt Orchideen noch mehr als ich "Parfait" liebe ;-)
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Am Donnerstag, 1. Januar 2026, waren wir nicht zum Agility-Training gefahren. Da dies aber bereits am Donnerstag, 25.12.25, so gewesen war, befürchtete ich, meinen geliebten Sport nicht mehr ausüben zu dürfen. Zum Glück habe ich mir umsonst Sorgen gemacht: Die Halle war lediglich über die Feiertage geschlossen. Jupiiiiie !!! weiter geht's auch im 2026 mit meinem geliebten Hobby.
Übrigens strengt sich auch mein Vizechef seit Jahresbeginn noch mehr an, um fit zu bleiben: Da er zu Weihnachten ein von Monique selbst gebasteltes Fitness-Programm erhalten hat, geht er nicht bloss einmal pro Woche ins Turnen, sondern dehnt, reckt und streckt sich gemäss "Programm" fast täglich. Echt bewundernswert!
Dass ich wirklich ein vollwertiges Familienmitglied bin, bekam ich im Januar auf ganz besondere Weise zu spüren: Der Koleos meiner Frau (Foto per Klick vergrösserbar):
versagte nach 300'000 km seinen Dienst und musste ersetzt werden. Auf der Suche nach einem Ersatz durfte ich immer dabei sein und die in Frage kommenden Modelle nach meinen Bedürfnissen testen, da meine Liebsten nichts kaufen, was für mich nicht passt. Meine Entscheidung fiel rasch, und am 24. Januar wurde der Kaufvertrag für einen "rouge flamme"-farbigen Renault Symbioz unterschrieben. Seit dem 13. April bin ich stolze Mitbesitzerin : (Fotos per Klick vergrösserbar)
Wie jedes Jahr war Monique im Frühling damit beschäftigt, möglichst schöne und leckere Osternestli zu basteln. (Fotos per Klick vergrösserbar):
In dieser Zeit halte ich mich am liebsten im Garten auf. Die Blütenpracht ist mir zwar ziemlich egal, aber die Duftspuren der oft unerwünschten Besucher (Dachs, Igel, Hermelin, Mäuse, etc.) interessieren mich sehr. Dazu ist endlich der zum Schutz der jungen Heckenpflanzen aufgebaute Schafzaun weg, und ich kann den Nachbars-Katzen wieder besser "einheizen".
Wie jedes Jahr besuchten wir am 7. Juni wieder mal die schwarz-weissen Langohren in Deitingen. Für meine Menschen ist der Tag jeweils ein wunderschönes, gemütliches Verwandtentreffen, während dem sie in jeder Beziehung - vor allem auch kulinarisch! - verwöhnt werden. Zwar komme auch ich mit Streicheleinheiten und Co nicht zu kurz, aber ehrlich gesagt nervt es mich gewaltig, wenn meine Frau eine gefühlte Ewigkeit lang die Hoppeltierchen bestaunt und alles über sie wissen will, während ich nur von ferne zusehen darf. Ist mir ja auch völlig egal, dass das hochprämierte Zuchttierchen sind. Allzu gerne würde ich "das Rudel" ein wenig aufmischen und etwas "action" hinein bringen ...